Online-Communities.

Oder das vergebliche Bemühen um Gleichheit in virtuellen Gemeinschaften 

 

von Christian Stegbauer

(Vortrag zum Kongreß "Machtfragen der Informationsgesellschaft" am 12./13. Juni 1998 in Frankfurt (IMD - Kongreß))

 

Im vorliegenden Text wird die These vertreten, daß sich in virtuellen Kommunikationsräumen zwangsläufig eine Struktur herausbildet, die in ähnlicher Weise, wie in der nichtmedialen Situation Gleichheit der Kommunikationspartner verhindert.

Demokratisierung, Gleichheit, Partizipation sind Begriffe, die oft im Zusammenhang mit dem Internet zu vernehmen sind. Dabei wird auf unterschiedliche Arten der Beteiligung rekurriert:

Im allgemeinen hält man die neuen elektronischen Medien für eine Möglichkeit, mehr Mitsprache zu verwirklichen. Und in der Tat ermöglichen neue Medien, wie E-Mail oder das WWW eine direktere Kommunikation, ohne Ansehen von Status und Hierarchieposition.

Die Frage verdient, neben den emanzipatorischen Implikationen, vor allem deswegen erhöhte Aufmerksamkeit, weil der Ausbau der Datennetze u.a. mit Demokratisierung und Partizipation (z.B. Al Gore 1993) legitimiert wird.

Die neuere Debatte zur Demokratisierung durch das Internet wird von verschiedenen Argumentationsrichtungen beherrscht: Zum einen wird den neuen elektronischen Medien und hier vornehmlich dem Internet unterstellt, große Wissensbestände seien nun für alle zugänglich. Wobei ein positives Verhältnis von Wissen zur Macht (Wissen ist Macht (z.B. Spinner 1994)) behauptet wird. Wissen und Information werden zu einer neuen Kategorie gesellschaftlicher Ungleichheit, ja manche Autoren sehen diese sogar als zentrale Kategorie (Bell 1975, Spinner 1994). Im Zugänglichmachen der Wissensbestände und in der Nutzerschulung der neuen Medien liege ein Schlüssel für weitere Demokratisierung.

Die andere Richtung wird beherrscht durch eine Debatte, hin zu mehr direkten Einflußmöglichkeiten des Bürgers auf die Politik (SPD-virtueller Ortsverein, Abgeordnete, SPD-Vorsitzende, Bundestag, White-House im Internet). Auch von einer größeren Mitsprache durch Mitarbeiter (Sproull/Kiesler 1991) in Unternehmen durch elektronische Medien ist die Rede. Eine dritte Variante geht davon aus, daß die Datennetze zur Selbstorganisation von sozialen Bewegungen und politischen Gruppen genutzt werden können. Die Palette der Nutzer reicht von Kirchenvertretern bis zu Bürgerinitiativen und rechtsextremen Gruppen (Steinmetz und Wetzstein 1995). Einige Autoren (z.B. Glaser 1995; Brauner und Bickmann 1994) meinen sogar, man könne irgendwann Referenden per Datenleitung durchführen.

Die genannten Ansätze werden hier nicht behandelt – es wird vielmehr eine andere, viel grundsätzlichere Frage gestellt, die oft im Zuge der Demokratisierungsdebatte zumeist implizit aufscheint: nämlich, ob Gleichheit der Kommunikationsteilnehmer in virtuellen Räumen überhaupt möglich ist. Virtuelle Räume werden z.B. von Chatkanälen, Newsgroups und Mailinglisten gebildet.

Wegen der stürmischen Entwicklung des WWW, - vor allem seiner Kommerzialisierung und Professionalisierung und mangelnden Interaktivität - werden Diskussionsforen manchmal als der letzte Hort möglicher Partizipation angesehen. Hier finde der "herrschaftsfreie Diskurs" statt. Insbesondere die Interaktivität und die prinzipielle Gleichheit der Teilnehmer sollten zu einer Art "deliberativem Diskurs" führen (Rilling 1997; Leggewie 1996). Es wird in anderen Veröffentlichungen von virtuellen Gemeinschaften gesprochen (Rheingold 1991) und von "einer elektronischen Variante einer auf Egalität beruhenden Geselligkeit" (Höflich 1995: 523).

Hinsichtlich der Kommunikation in Mailinglisten oder Newsgroups ist von einer "Abschwächung von Hierarchien" die Rede (Zuboff 1988, Poster 1997, Rheingold 1991) oder von einer Bedrohung der "Zunftordung" in der Wissenschaft durch das Internet (Rost 1996).

In der Tat lassen sich Hinweise für das Verschwinden der Bedeutung von askriptiven Merkmalen bei der computerbasierten Kommunikation finden (Sproull/Kiesler 1986, 1991). Allerdings wurden diese Erkenntnisse weitgehend in Experimenten bestätigt und seltener in natürlich vorkommenden Sozialsituationen.

Für die Gleichheitsthese spricht aber auch, daß aufgrund der technischen Merkmale Ungleichheit kaum möglich erscheint: Keinem der Teilnehmer läßt sich der Mund verbieten; man kann keinen überbrüllen; jeder kann mit jedem Kontakt aufnehmen und Sanktionsmöglichkeiten fehlen, bzw. sind relativ schwach.

Allerdings wird die Gleichheitsthese schon durch einige bereits vorliegende empirische Ergebnisse relativiert: Zum einen, wenn von Ungleichheit die Rede ist, werden zumeist Zugangsbarrieren oder individuelle Voraussetzungen als Kriterien genannt – etwa, daß bestimmte sozialstrukturell benennbare Gruppen das Internet beherrschen (Rilling 1997) oder, daß Sprachbarrieren Ungleichheit verursachen könnten. Für diese Art von Problemen drängt sich eine Lösung auf: Pädagogisierung. (Schulen ans Netz u.ä.). Dies verweist auf externe Ungleichheit, die aber als behandelbar erscheint.

Etwas weiter führen da schon Teilnehmertypologien (z.B. Wetzstein/Dahm 1996, Döring 1997). In solchen Typologien werden aber auch meistens individuelle Eigenschaften, wie Interessen der Akteure oder deren Kenntnisstufe in den Mittelpunkt gestellt.

Für die hier vorgestellte Betrachtung wird dagegen ein anderer Ansatz gewählt, einer, der die Struktur von sozialen Gruppen berücksichtigt, nämlich ein netzwerkanalytischer: Wir sind nicht von den technischen Möglichkeiten ausgegangen, sondern haben einmal in unterschiedlichen virtuellen Räumen untersucht, wie die Teilnehmerstruktur beschaffen ist - ob jeder mit jedem in Kontakt steht oder ob sich Strukturen finden lassen, die der Gleichheitsthese widersprechen.

Die Beziehungen von Teilnehmern untereinander wurden durch einen schwachen Kontakt gemessen, nämlich dadurch, ob zwei Teilnehmer gemeinsam an einem Thread beteiligt waren. Wir haben mit unterschiedlicher Intensität mehr als ein halbes Dutzend Mailinglisten und eine Newsgroup untersucht.

Die Struktur, die dabei zum Vorschein kommt, stellt sich folgendermaßen dar: Die jeweils untersuchten Gesamträume zerfallen in unterschiedliche Positionen. D.h. nicht jeder kommuniziert mit jedem, vielmehr sind es meistens unterschiedliche Gruppen, die untereinander innerhalb eines Kommunikationsraumes oftmals kaum in Kontakt stehen. Es finden sich auch in allen Räumen eine Anzahl von Personen, die lediglich posten, worüber aber kein Kontakt mit anderen Forumsteilnehmern zustande kommt. Eine große Anzahl der Aktiven beteiligt sich nur mit einer einzigen Nachricht. Andere zu den internetbasierten Sozialräumen Zugehörige erscheinen überhaupt nicht: die Lurker. Diese drei Positionen deuten schon Ungleichheit an.

Mehr noch, oft läßt sich eine Zentrum-Peripheriestruktur beobachten. D.h., daß Personen aus dem Zentrum mit einer ganzen Anzahl anderer in einzelnen Subgruppen kommunizieren, und damit den aktiven Kontakt zwischen den einzelnen Subgruppen aufrecht erhalten. Die Mehrzahl der Beiträge in Newsgroups und Mailinglisten ist fast immer auf einige wenige Aktivisten konzentriert. Solche Subgruppen tauchen oft in einer zeitlichen Reihenfolge nacheinander auf und verschwinden dann wieder. Die Subgruppe, die das Zentrum ausmacht, ist während der Lebenszeit des Kommunikationsraumes permanent aktiv, – in einem Fall verschwand das Zentrum mit der Folge, daß die Kommunikation in der Mailingliste fast vollständig zum Erliegen kam.

Personen, die zeitlich nahe beieinander eingetreten sind, besitzen eine größere Chance miteinander in Kontakt zu kommen, als solche, deren Eintrittszeitpunkt weit auseinanderliegt.

In internationalen Mailinglisten lassen sich oft nationalitäten- oder regionalitätenspezifische Subgruppen finden (eindeutig in zwei Fällen: sci-fraud und europa).

Wenn man einmal diese Ergebnisse zusammen nimmt, was bedeutet dies, angesichts der Fragestellung?

Wenn alle Teilnehmer sich zu allen Themen äußern würden und/oder mit allen anderen Teilnehmern in Kontakt stehen würden, würden alle Verständigungsmöglichkeiten sofort zerstört – Grund hierfür sind die strukturellen Bedingungen der Möglichkeit von Kommunikation, die sich nicht umgehen lassen. Diese Bedingungen sind vor allem Begrenzungen:

Begrenzt sind:

  1. Die Zahl der gleichzeitig geöffneten Themen (Threads).
  2. Die Anzahl der Beiträge zu einem Thema.
  3. Und auch die Zahl der aktiven Teilnehmer ist begrenzt.

Diese Begrenzungen sind notwendig, um eine thematische Dispersion der Kommunikation innerhalb einer Mailingliste oder Newsgroup zu vermeiden. Äußern sich zu viele Teilnehmer, geht die Stringenz in der Diskussion verloren. Um Themen interessant zu halten, müssen Dopplungen bei den vorgetragenen Aspekten nach Möglichkeit vermieden werden – ist die Anzahl möglicher Aspekte aber kleiner als die Zahl der Teilnehmer, hat nicht jeder die Möglichkeit einen neuen Aspekt einzubringen. Werden hingegen zu viele Aspekte eingebracht, kommt es zu einem Verrauschen der Diskussion. Die Anzahl der Beiträge zu einem Thema ist wegen der Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Teilnehmer begrenzt: während die Diskussion zu diesem Zeitpunkt läuft, werden neue Themen aktuell, denen sich das Interesse der anderen Teilnehmer zuwenden kann.

Selbst wenn in einzelnen Mailinglisten oder Newsgroups relativ wenige Beiträge gepostet werden, kann sich das für den einzelnen Teilnehmer ganz anders darstellen: Aus einer kleinen Befragung von Mitgliedern einer Mailingliste wissen wir, daß die meisten Teilnehmer in mehreren Mailinglisten (durchschnittlich 4) eingetragen sind und oft zusätzlich mehrere Newsgroups (durchschnittlich 8) regelmäßig anschauen. In einem Fall waren gar 300 Mailinglisten und Newsgroups abonniert.

Die "strukturellen Bedingungen der Möglichkeit von Kommunikation" können als grundsätzliche Begrenzungen betrachtet werden. Es lassen sich aber auch noch andere Perspektiven unterscheiden, die zu Begrenzungen führen: So strukturiert sich der Sozialraum über die Zeit immer mehr aus: bestimmte Rollen werden von Einzelnen oder Gruppen übernommen. Es lassen sich möglicherweise soziale Schließungstendenzen finden.

Zunächst einmal läßt sich feststellen, daß zu Beginn, bei Gründung diese Struktur noch nicht vorhanden ist, wenn nicht, wie in vielen Fällen gegeben, bereits Präkonstitutionen von Beziehungen (m.a.W. Vorstrukturierungen) vorlagen. Dies ist der Fall, wenn ein Teil der Gründungsmitglieder bereits untereinander bekannt sind, ein Moderator eingesetzt wird (sich selbst einsetzt), eine Gruppe die Liste gründet, eine Abstimmung über die Eröffnung eines neuen Forums stattfindet oder etwa sich die Newsgroup oder Mailingliste aus der Erfahrung eines Kongresses heraus gründet.

D.h. bereits im Stadium der Gründung sind selten alle Interessenten gleichermaßen beteiligt. Dies wäre aber nicht weiter von Bedeutung, wenn die Möglichkeit gehört (bzw. gelesen) zu werden, sich danach angleicht. Zwangsläufig scheint das Gegenteil der Fall, wenn auch durchaus neue Mitglieder eine bedeutende Rolle übernehmen können.

Wie entsteht die Strukturierung im Zeitablauf?

  1. Mit der Zeit bilden sich Beziehungen aus – die Fähigkeit neue Beziehungen einzugehen und gleichzeitig die alten zu pflegen ist aber begrenzt. Wenn alle Bindungsmöglichkeiten erschöpft sind, haben neu hinzukommende es schwer, in den Beziehungskreis aufgenommen zu werden. Man kennt dieses Phänomen von Parties, auf denen sich die Gäste zum Teil untereinander kennen. Auch dort haben es Nichtzugehörige oft schwer, in eine der Gruppen hineinzukommen. Steht die Strukturierung im Sozialraum an seinem Beginn, werden tendenziell mehr Beziehungen offen sein als später. Beiträge von Personen, mit denen eine Beziehung unterhalten wird, werden aber eher wahrgenommen.
  2. Über die Zeit nehmen die Beteiligten Wertungen vor, wobei Werten als sozialer Grundprozeß aufgefaßt werden kann (Hondrich 1997). Die Erfahrung mit Beiträgen kann dazu führen, daß bevorzugt Nachrichten von wertgeschätzten Personen gelesen werden – diejenigen von Teilnehmern, deren Mitteilungen in der Vergangenheit als irrelevant eingeschätzt wurden, werden abgewertet und wohl seltener gelesen.
  3. Aus der Strukturierung ergeben sich Rollenmuster. Aktiv übernehmen einige Beteiligte bestimmte Aufgaben – besetzen beispielsweise Themen oder spielen "Sittenwächter" ; im Laufe der Zeit bekommen sie diese Rolle auch von anderen zugeschrieben, womit sich die Rolle festigt. Sind aber die unterschiedlichen Rollen erst einmal besetzt, fällt es Neulingen schwerer, zusätzliche sichtbare Positionen zu erlangen.
  4. Dieser Schließung, die aufgrund von bestehenden oder entstandenen Beziehungen und Bewertungen erfolgt – steht eine prinzipielle Möglichkeit der Öffnung gegenüber: nämlich die Orientierung an Themen. Durch das Interesse an bestimmten Themengebieten, kann die Personenorientierung aufgebrochen werden – und es besteht die Chance neue Kommunikationspartner kennen und schätzen zu lernen. Allerdings ist aus der Gruppensoziologie auch bekannt, daß Kleingruppen dazu neigen, ähnliche Themen für wichtig zu erachten und sich in ihren Meinungen anzugleichen (Homans 1960) – dieser Zusammenhang wirkt einer Öffnung durch Themen aber tendenziell entgegen.

Die Zwangsläufigkeit von Strukturierung und damit auch die unabwendbare Herstellung von Ungleichheit in internetbasierten Kommunikationsgruppen hat zur Folge, daß ein prinzipieller Unterschied in dieser Hinsicht, gegenüber Gruppen, die nicht mit Hilfe von Medien kommunizieren, nicht gegeben zu sein scheint.

Welche praktischen Konsequenzen könnte man daraus ziehen? In vergleichbaren Situationen außerhalb der Netzwelt wurden Regelungen eingeführt, die die Dominanz einzelner Diskursteilnehmer einschränken und den strukturell Benachteiligten spezielle Rechte einräumen. Mit solchen Verfahren lassen sich wenigstens die gröbsten Ungleichheiten beseitigen. Materialisiert finden sich solche Regelungen als Geschäftsordnungen. Für Debatten etwa werden Tagesordnungen beschlossen, Redezeiten begrenzt usw.

Eine Übertragung solcher Verfahren auf internetbasierte Kommunikationsgruppen läge nahe, läßt sich aber m.E. nicht ohne weiteres verwirklichen. Während Geschäftsordnungen, z.B. Vereinssitzungen, Versammlungen oder Plenarveranstaltungen durch einen formalen Zusammenhang als Organisationen strukturell gefestigt sind, trifft dies auf die meisten Kommunikationsgruppen im Internet nicht zu. Diese Gruppen sind dann oft auf dominante Zentren angewiesen, um überhaupt am Leben zu bleiben. Es scheint, als sei der Traum von der Zone mit herrschaftsfreiem Diskurs damit ausgeträumt.

 

Literatur:

Bell, Daniel, 1975, Die nachindustrielle Gesellschaft. Frankfurt/New York: Campus. 

Brauner, Josef; Bickmann, Roland, 1994, Die multimediale Gesellschaft. Frankfurt/New York: Campus.

Döring, Nicola, 1997, Kommunikation im Internet: Neun theoretische Ansätze. S. 267-298, in: Bernad Batinic (Hrsg.), Internet für Psychologen. Göttingen.

Gore, Al, 1993, Remarks by Vice President Al Gore at National Press Club, 21. December 1993. (URL: http://www.eff.org/papers/gore.speech.html).

Höflich, Joachim R., 1995, Vom dispersen Publikum zu "elektronischen Gemeinschaften." Plädoyer für einen erweiterten kommunikationswissenschaftlichen Blickwinkel. Rundfunk und Fernsehen 43, 4, 518-537.

Homans, George Caspar, 1960, Theorie der sozialen Gruppe. Köln und Opladen: Westdeutscher Verlag (orig.: 1950, The Human Group. New York: Hartcout, Brace and Company).

Hondrich, Karl Otto, 1997, Globale Integration und Erfahrung des Fremden. WAS 1997, Nr. 88, S.75-88.

Leggewie, Claus, 1996, Netizens oder: der gut informierte Bürger heute. Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit? (URL: http://iid.de/macht/beiträge/leggewie.htm).

Poster, Marc, Elektronische Identitäten und Demokratie. S. 147-170, in: Stefan Münker und Alexander Toesler (Hg.), Mythos Internet. Frankfurt: Suhrkamp.

Rilling, Rainer, 1997, Auf dem Weg zur Cyberdemokratie. Telepolis. (http://www.heise.de/tp /deutsch/special/pol/8001/2.htm).

Rheingold, Howard, 1994, Virtuelle Gemeinschaft: soziale Beziehungen im Zeitalter des Computers. Bonn u.a.: Addison Wesely.

Rost, Martin, 1996, Zunft trifft auf High-Tech. In: Edelgart Buhlmahn; Kurt van Haaren; Manuel Kiper; Herbert Kubicek; Rudi Schmiede (Hrsg.), Informationsgesellschaft – Medien – Demokratie. Kritik – Positionen – Visionen. Marburg: BdWi Verlag.

Rost, Martin, 1998, Diskurs und Medium. Elektronische Foren als Medien für wissenschaftliche Diskurse und das Problem der Bewertung. (URL: http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt /on/1389/1.html).

Sproull, Lee; Kiesler, Sara, 1986, Reducing Social Context Cues: Electronic Mail in organizational communication. in: Management Science 32: 1492-1512.

Sproull, Lee; Kiesler, Sara, 1991. Computers, Networks and Work. Scientific American. September 1991, Special Issue: 84-91.

Spinner, Helmut F., Die Wissensordnung. Ein Leitkonzept für die dritte Grundordnung des Informationszeitalters. Opladen 1994: Leske und Budrich.

Stegbauer, Christian; Rausch, Alexander, 1998, Die Konstitution sozialer Netzwerke durch Threads. S. 125-136, in: Batinic, Bernard; Gräf, Lorenz; Werner, Andreas; und Bandilla, Wolfgang (Hrsg.), Online-Research – Methoden, Anwendungen und Ergebnisse. Göttingen: Hofgrefe.

Wetzstein, Thomas A.; Dahm, Hermann, 1996, Die Nutzer von Computernetzen – eine Typologie. S. 37-50, in: Martin Rost (Hrsg.), Die Netzrevolution. Auf dem Weg in die Weltgesellschaft. Frankfurt: Eichborn.

Zuboff, Shoshana, 1988, In the Age of the Smart Machine. The Future of Work and Power. Oxford, London u.a.: Heinemann.